Oder Wie aus einem Zombie ein Mensch wird
Dass ich morgens manchmal Probleme damit habe richtig wach zu werden ist ja nicht neues. Ich bin nunmal ein Morgenmuffel und jedes Aufstehen vor neun Uhr kann einfach nicht gesund sein. Wer schon mal das Glück hatte morgens neben mir aufzuwachen wird bestätigen können, dass ich auch immer recht zombiemäßig aussehe, was nicht zuletzt an den drecksverdammten ungünstigen Wirbeln liegen könnte, die ich an Hinterkopf und rechter Stirn habe und die öfter mal den Eindruck entstehen lassen, man hätte mir eine explodierte Ratte an den Schädel getackert.
Inspiriert durch den Dienstagseintrag der Frau Rudloff hab ich mich nun entschlossen euch zu offenbaren, wie aus CountZombie jeden Morgen dieser überaus sympathische junge Mann wird, den ihr alle als SirParker kennt.
| Phase 1: |
 |
Direkt nach dem Aufstehen befinde ich mich meist in einem Zustand, den man durchaus als scheintot bezeichnen könnte. Ich kann noch keine Farben sehen und die ersten Momente sind rein instinktgesteuert. Motorik, Mimik, Gestik, logisches Denken und Reaktionsverhalten sind noch nicht vorhanden... bin ehrlich gesagt froh, dass das Atmen klappt... |
| |
| Phase 2: |
Eine warme Dusche später hat sich der Körper damit abgefunden, dass ein neuer Tag beginnt und die wichtigsten Körperfunktionen werden gebootet. Mend-a-bled und Br. Dest lassen üblem Morgenatem keine Chance. Rasiert wird nur, wenn´s all zu schlimm aussieht. Das Arbeiten mit offener Klinge ist mir in diesem Zustand einfach zu gefährlich. Wilde Haarexplosionen müssen mit Pattex gebändigt werden. |  |
| |
| Phase 3: |
 |
Nach Dusche und Mundhygiene wird es Zeit in die Klamotten zu kommen. Der Gleichgewichtssinn ist mittlerweile zu benutzen, dem Sockenanziehen auf einem Bein steht also nichts im Wege. Die Feinmotorik funktioniert auch, was ein fehlerfrei geknüpftes Hemd beweist. Dann noch die Gesichtscreme für eine gepflegte Visage und etwas Game. Wie man auf dem Foto gut sehen kann klappt das mit dem Lächeln noch nicht... liegt wohl daran, dass ich erst im Büro frühstücke und vorher die Laune der Blutzuckerspiegel im Keller ist. Kamma nix machen! |
Im Sommer gibt´s dann eine weitere Verwandlung, in der zu sehen ist, wie aus einem überaus sympathischen jungen Mann ein bierkistentragender, dabei Bier trinkender Extremsportler wird. Da gibt´s dann sogar einen Film! So irgendwann im Juli...